Es wird ungemütlich

Tag 9 – 10. September 2013

 

Göttingen – Alfeld (Leine)

 

 

Es mag aufgefallen sein, dass der Blogeintrag von gestern fehlt. Der Montag war ein Entspannungstag den ich bei Mara, einer guten Freundin in Göttingen, verbracht habe. Ich durfte dort 2 Nächte übernachten und meine Wäsche waschen. Ein paar Erledigungen in der Stadt und der Tag verlief, bis auf die Pizza mit Spaghetti drauf, ereignislos. 

Am nächsten Tag wurde es Zeit sich weiter auf den Weg zu machen und ich bedanke mich nochmals für die Gastfreundschaft der Holds. 

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhr ich los und merkte direkt wie saukalt es war. Aber hart wie ich bin schreckt mich das nicht ab. Der Radweg entlang der Leine führt mich nach Norden während der Wind von Süden kam und mich schnell vorankommen ließ. 

Es war ein schönes Bild wie die Vogel knapp über das Wasser glitten und der bewölkte Himmel sich im Fluss spiegelte. Jedoch blieb es nicht so, denn bald fing der Regen an und das fahren wurde schwerer. Es fing an und es hörte nicht auf. Das Wasser sammelte sich an der Kapuze meiner Regenjacke und tropfte in dicken Tropfen auf meine Hose. Die Schuhe saugten sich immer voller und meine Füße fingen an zu frieren. 

Das Fahren ist kein Problem mehr, meine Beine sind mittlerweile an die Anstrengung gewöhnt. Doch kam es mir komisch vor, dass der Kompass nach Süden zeigte und das letzte Radwegschild war auch schon lange her. Ich fuhr trotzdem bis ich zu einem Golfplatz kam an dem ich aber schon vorbeigefahren war. 

Der Regen viel immer noch und ich verlor meine Motivation. Wahrscheinlich bin ich 20 km umsonst hin und her gefahren. Ärgerlich. Und es Regnete immer noch. Ich suchte eine Unterkunft. Ich hatte kein Lust mehr. Ich hatte Hunger. Ich wollte eine warme Dusche und ein Bett. Bei der ersten Unterkunft machte keiner auf. Ich fragte jemanden nach dem BettandBike und ich wurde auf ein Haus etwas weiter weg verwiesen. Aber auch dort machte keiner auf. Also fuhr ich weiter. Alles kalt. Alles nass. 

In Fredensuchte ich noch eine Unterkunft aber beide Hotels hatten keine Zimmer mehr frei.
Was ist denn hier los, dass in diesem Kaff alle Zimmer ausgebucht sind. 

Also ging es weiter. Immer noch alles kalt. Immer noch alles nass. Als ich in Alfeld ankam war es schon 20 Uhr 15. Ich fand ein Hotel und mir war alles egal Hauptsache Bett, Hauptsache Dusche. 

Hier bin ich nun im Hotelzimmer und freue mich auf eine warme Nacht. Bild

 

Ach übrigens Fabi und Dario haben ihr Abenteuer auch angefangen und ihr könnt sie hier verfolgen: http://darioandfabitraveltheworld.wordpress.com/

 

Das Hin und Her lief dann auf das hier hinaus:

 

Km heute: 106,26 km  Fahrzeit: 6.09 Stunden    Km insgesamt: 744km

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2 Antworten zu “Es wird ungemütlich

  1. Leon

    haha hart wie du bist? 😀

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